CDU-Bezirksfraktion Altona:

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Die Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg hat in Altona höchste Priorität. Trotz einer positiven Entwicklung der Verkehrsunfallstatistik kommt es weiterhin zu zahlreichen Schulwegunfällen in Hamburg. Besonders in den morgendlichen Stunden zwischen 7 und 8 Uhr, wenn viele Kinder unterwegs zur Schule sind, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die CDU-Bezirksfraktion in der Bezirksversammlung Altona für die Prüfung eines Pilotprojekts mit sogenannten „smarten Zebrastreifen“ ein. In der Sitzung vom 28.05.2026 hat die CDU mit der FDP einen entsprechenden Antrag zum Thema „smarte Zebrastreifen“ aus der Feder von Claudia Stamm eingebracht, der von der Bezirksversammlung einstimmig beschlossen wurde.

Was sind smarte Zebrastreifen?

Smarte Zebrastreifen sind moderne, sensorbasierte Fußgängerüberwege, die wartende Personen automatisch erkennen. Sobald ein Fußgänger die Straße überqueren möchte, aktivieren Sensoren zusätzliche LED- oder Lasermarkierungen sowie spezielle Beleuchtungselemente. Dadurch werden Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf querende Fußgänger aufmerksam gemacht.

Gerade bei Dunkelheit, schlechten Sichtverhältnissen oder unübersichtlichen Straßenquerungen können intelligente Fußgängerüberwege einen wichtigen Beitrag zur Unfallvermeidung leisten.

Mehr Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg

Bundesweit wurden im Jahr 2024 mehr als 27.000 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet. Statistisch wird damit etwa alle 19 Minuten ein Kind im Straßenverkehr verletzt. Besonders gefährdet sind Kinder auf ihrem täglichen Weg zur Schule.

Auch in Altona gibt es zahlreiche Bereiche mit erhöhtem Schutzbedarf – insbesondere im Umfeld von Schulen, Sportanlagen, Bushaltestellen und stark frequentierten Hauptverkehrsstraßen. Moderne Verkehrssicherheitslösungen können dazu beitragen, diese Gefahrenstellen besser abzusichern.

Erfolgreiche Pilotprojekte als Vorbild

Ein vergleichbares Pilotprojekt wird bereits erfolgreich in Saarbrücken erprobt. Die dort eingesetzte Technik zeigt, wie intelligente Verkehrssysteme die Sicherheit von Fußgängern verbessern können. Altona sollte diese Erfahrungen nutzen und frühzeitig prüfen, ob ein ähnliches Modell auch im Bezirk umgesetzt werden kann.

Geeignete Standorte in Altona identifizieren

Im Rahmen des vorgeschlagenen Pilotprojekts sollen gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden geeignete Standorte für smarte Zebrastreifen identifiziert werden. Dabei stehen insbesondere folgende Bereiche im Fokus:

  • Schulwege mit hohem Fußgängeraufkommen
  • Querungen mit eingeschränkten Sichtverhältnissen
  • Bereiche mit erhöhtem Gefährdungspotenzial
  • Standorte in der Nähe von Schulen, Sportstätten und Bushaltestellen

Moderne Verkehrspolitik für eine sichere Zukunft

Sichere Schulwege sind eine zentrale Aufgabe verantwortungsvoller Verkehrspolitik. Innovative Technologien zur Unfallprävention sollten dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen für Kinder und Familien bringen können. Mit der Prüfung smarter Zebrastreifen kann Altona einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit und einem modernen Mobilitätskonzept gehen.

Die Bezirksversammlung Altona fordert daher die zuständigen Behörden auf, die Umsetzung eines Pilotprojekts für intelligente Fußgängerüberwege zu prüfen und die Ergebnisse dem Mobilitätsausschuss vorzulegen.

 

Foto: pixabay / wal_172619

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