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Bundesförderung für das Sommerfreibad Osdorfer Born

Das Sommerfreibad Osdorfer Born soll umfassend modernisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden.  Grundlage ist das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“, das am 20. März 2026 gestartet ist und insgesamt 250 Millionen Euro für die Erneuerung öffentlicher Schwimmbäder bereitstellt. In einem Antrag in der Sitzung der Bezirksversammlung am 23. April hat die CDU-Fraktion diese Renovierung nun auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Fördermittel des Bundes gezielt für die Sanierung des Freibads im Hamburger Westen zu nutzen und eine Projektskizze fristgerecht bis zum 19. Juni 2026 einzureichen. Die SPD-Fraktion hat sich diesem Antrag angeschlossen, er wurde einstimmig beschlossen.

Warum die Sanierung des Sommerfreibads Osdorfer Born wichtig ist

Das Sommerfreibad Osdorfer Born ist weit mehr als ein klassisches Freibad. Mit seinem 50-Meter-Becken, Nichtschwimmerbereich, Wasserrutsche sowie Spiel- und Wasserangeboten stellt es eine zentrale Freizeit-, Sport- und Begegnungsstätte für die Stadtteile Osdorfer Born und Lurup dar. Besonders für Kinder, Jugendliche und Familien bietet das Bad ein niedrigschwelliges, wohnortnahes Angebot zur Bewegung und sozialen Teilhabe.

Die Bedeutung wird auch durch aktuelle Zahlen unterstrichen: In einigen Grundschulklassen der umliegenden Stadtteile erreichen nur etwa 25 Prozent der Kinder bis zum Ende der vierten Klasse das Seepferdchen-Abzeichen. Eine zuverlässige und attraktive Möglichkeit zur Wassergewöhnung ist daher entscheidend, um die Schwimmfähigkeit der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Aktueller Zustand zeigt dringenden Handlungsbedarf

In den vergangenen Jahren sind zunehmend Mängel am Standort sichtbar geworden. Wiederholte Schließtage während der Badesaison, sanierungsbedürftige Sanitäranlagen sowie Kritik an der Qualität von Becken, Rutschen und Infrastruktur zeigen deutlich: Das Freibad benötigt dringend eine umfassende Modernisierung.

Bereits in früheren Jahren wurden Probleme wie Leckagen, Reparaturbedarf und verspätete Saisonstarts dokumentiert. Auch unregelmäßige Öffnungszeiten beeinträchtigen die Verlässlichkeit des Angebots für die Bevölkerung.

Geplante Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung

Die geplante Projektskizze für das Bundesprogramm soll gezielt Maßnahmen enthalten, die das Freibad nachhaltig verbessern und zukunftssicher machen. Dazu gehören unter anderem:

  • Sanierung der Sanitär- und Umkleidebereiche zur Verbesserung von Hygiene und Komfort
  • Modernisierung der Beckenlandschaft, einschließlich Babybecken, Nichtschwimmerbereich und Rutschen
  • Ausbau der Barrierefreiheit, um das Freibad für alle Menschen zugänglich zu machen
  • Klimafreundliche Energieversorgung, mit Fokus auf erneuerbare Energien und möglichst klimaneutrale Wärmeversorgung

Stärkung der sozialen Infrastruktur im Quartier

Ein zentrales Ziel der Sanierung ist die nachhaltige Stärkung der sozialen Infrastruktur im Osdorfer Born. Das Freibad soll als verlässlicher Ort für Freizeit, Sport und Begegnung erhalten und ausgebaut werden. Durch die Modernisierung wird nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessert, sondern auch ein langfristig attraktives Angebot für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen gesichert.

Nächste Schritte und Zeitplan

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) wird gemäß § 27 BezVG gebeten, gemeinsam mit der Finanzbehörde sowie der Bäderland Hamburg kurzfristig die Förderfähigkeit zu prüfen und – bei positiver Bewertung – die Projektskizze fristgerecht einzureichen. Parallel dazu wird ein detaillierter Bericht erwartet, der unter anderem den Projektumfang, die Kosten, die Förderquote sowie den Zeitplan darstellt.

Die geplante Sanierung des Sommerfreibads Osdorfer Born bietet eine große Chance für Hamburgs Westen: Mit Hilfe von Bundesmitteln kann ein wichtiger sozialer und sportlicher Treffpunkt modernisiert, klimafreundlich ausgerichtet und langfristig gesichert werden. Besonders für die Schwimmausbildung von Kindern und die Lebensqualität im Quartier ist dieses Projekt von zentraler Bedeutung.

Foto: pixabay / andreas160578

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