CDU, Grüne und SPD bringen Tempo 20 im Ortskern von Osdorf auf den Weg.
Die Bezirksversammlung Altona setzt gemeinsam mit CDU, Grünen und SPD ein starkes Signal für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität im Herzen von Alt-Osdorf. Mit ihrem gemeinsamen Antrag, entwickelt von Tim Schmuckall, soll der Rugenbarg, die zentrale Verkehrsachse des Stadtteils, deutlich verkehrsberuhigt und für alle Nutzer sicherer gestaltet werden.
Verkehrssicherheit und Stadtentwicklung im Osdorfer Ortskern
Der Rugenbarg ist die Hauptverbindung durch den Ortskern von Alt-Osdorf und wird täglich von vielen Menschen genutzt – von Schülern der Grundschule Goosacker und des Lise-Meitner-Gymnasiums ebenso wie Anwohnern und Kunden der zahlreichen anliegenden Geschäfte.
Bereits seit Jahren fordern die Bürger in Osdorf weniger Durchgangsverkehr, mehr Sicherheit sowie eine attraktivere Gestaltung des Geschäftsbereichs Rugenbarg. Eine Petition von 1.078 Unterstützern im Jahr 2019 unterstrich den Wunsch nach einer spürbaren Verkehrsberuhigung.
Geplanter Verkehrsberuhigter Bereich: Tempo 20 und Tempo 30 im Alt-Osdorfer Zentrum
Der neue Antrag sieht vor:
- Tempo-20-Zone als verkehrsberuhigten Geschäftsbereich zwischen Osdorfer Landstraße und Am Osdorfer Born.
- Tempo-30-Zone für den anschließenden Abschnitt bis Rugenfeld.
Momentan gilt hier überwiegend Tempo 50, teils Tempo 30.
Zusätzlich sollen weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und Attraktivität geprüft werden. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Innenbehörde.
Stimmen aus der Bezirksversammlung Altona
Tim Schmuckall (CDU), verkehrspolitischer Sprecher:
„Der Rugenbarg ist die Lebensader von Alt-Osdorf. Kinder gehen hier zur Schule, Menschen erledigen ihre Einkäufe – hier spielt sich das Leben ab. Deshalb braucht dieser Bereich mehr Sicherheit und weniger Durchgangsverkehr. Mit Tempo 20 im Geschäftsbereich schaffen wir mehr Übersicht, Sicherheit und Aufenthaltsqualität – ein wichtiger Schritt für Alt-Osdorf.“
Benjamin Harders (Grüne), mobilitätspolitischer Sprecher:
„Wir stärken mit dieser Entscheidung das Stadtteilzentrum von Alt-Osdorf. Die Bürgerbeteiligung hat eindeutig gezeigt: Verkehrsberuhigung ist gewünscht. Die neue Regelung verbessert die Lebensqualität und Verkehrssicherheit – ein Gewinn für den Stadtteil.“
Oliver Schmidt (SPD), Co-Fraktionsvorsitzender:
„Das Anliegen nach mehr Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit im Osdorfer Ortskern besteht seit Jahrzehnten. Wir wollen ein echtes Zentrum schaffen, in dem sich Wirtschaft, Handel und Menschen wohlfühlen. Wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger weiterhin einzubeziehen, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.“
Zukunft für Alt-Osdorf: Leben, Einkaufen und sich sicher bewegen
Mit der geplanten Verkehrsberuhigung am Rugenbarg in Alt-Osdorf entsteht ein sicheres, lebenswertes Stadtteilzentrum mit mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und lokale Geschäfte.
Die Maßnahme trägt zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei und stärkt das Miteinander im Quartier – für ein lebendiges Osdorf mit mehr Lebensqualität.
Foto: CDU-Bezirksfraktion Altona
