CDU-Bezirksfraktion Altona:

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Dass der Fernbahnhof Altona nach Diebsteich verlegt wird, ist weithin bekannt. Wer sich in die Große Bahnstraße begibt, kann sich ein Bild von der Intensität der Arbeiten verschaffen. Als Durchgangsbahnhof soll er leistungsfähiger und effizienter sein als der alte Sackbahnhof. Es werden dort sehr viel mehr Fernzüge und S-Bahnen halten können. Der Deutschlandtakt ist Zielmarke des neuen Bahnhofs am Diebsteich.

Aber auch auf den Stadtteil Altona wirkt sich die Verlegung des Bahnhofs weitreichend aus. Für die Gegend um den jetzigen Bahnhof bedeutet das vor allen Dingen eine Erweiterung der neuen Mitte Altona in Richtung Westen.

Und für Diebsteich noch viel mehr: Lange Zeit ein fast vergessener Ort; doch jetzt steht der Hamburger Stadtteil vor großen Veränderungen. Die Gegend östlich des neuen Fernbahnhofs wird städtebaulich entwickelt. Auf dem neuen Bahnhofsgelände entstehen ein Hotel und ein Bürohochhaus. Zwischen Kieler Straße und den Bahngleisen werden Wohnungen errichtet.

Sport und Kultur: mitten in Altona

Aber das ist noch lange nicht alles: Ein neues kulturelles und sportliches Zentrum für Altona und Hamburg ist im Werden. Dafür werden bestehende Gebäude auf dem Thyssen-Krupp-Gelände entwickelt, die Sportanlagen an der Waidmannstraße werden neu arrangiert und – von der CDU Bezirksfraktion in Altona  konsequent angemahnt – soll ein Fußball-Drittliga-Stadion gebaut werden. Sven Hielscher, Fraktionschef und Sportpolitiker mit Leib und Seele: „Wenn Hamburg Sport-Stadt bleiben soll, muss diese sportliche Versorgungslücke dringend geschlossen werden.“

Die alte Maschinenhalle auf dem Thyssen-Krupp-Gelände verspricht mit ihrer prägenden Industrie-Architektur ein aufregender Ort für Konzerte mitten in Altona für bis zu 5.000 Menschen zu werden.

Dazu Kaja Steffens, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion: „Eine raue Industriehalle wird zum Kulturort – eine inzwischen gut erprobte Mixtur für Kreativ-Projekte. Man kann sagen: Die Fabrik in Ottensen bekommt jetzt eine große Schwester. Durch den Bahnhof Diebsteich direkt vor der Tür, steigt man zukünftig quasi aus der S-Bahn in die große Musik-Fabrik. Das wird gut werden!“

CDU-Altona am Diebsteich

Die CDU Altona lud ihre Mitglieder im November zu einen Stadtteilrundgang ein, um die Aufbruchstimmung an diesem besonderen Ort mitten in Altona spüren zu können. Neben der Besichtigung des Thyssen-Krupp-Geländes ließ sich einiges über die Geschichte des Quartiers in Erfahrung bringen.

Der Diebsteich wurde von der Isebek gespeist. Er wurde Ende des 17. Jahrhunderts aufgestaut, um eine Mühle anzutreiben, die aber fortwährend versandete. Dort, wo sich heute das Arbeitsamt und die Sportstätten befinden, entstand 1913 ein Vergnügungspark, der sogenannte Lunapark, an den der gleichlautende Straßenname erinnert. Allerding wurde er im Ersten Weltkrieg bereits wieder geschlossen. Vom Wirken des Stadtplaners Gustav Oelsner zeugen das Arbeitsamt an der Kieler Straße sowie Wohnungsbauten am Lunapark.

Die Bezirksfraktion bleibt bei der Entwicklung des Quartiers am Ball.

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