CDU-Bezirksfraktion Altona:

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Sicherheit im Alter: Erfolgreiche Initiative der CDU Altona für die „Notfalldose“

Immer mehr Menschen in Hamburg leben in Singlehaushalten. Für alte Menschen bedeutet das, dass bei einem häuslichen Notfall oftmals keine Angehörigen oder Bekannten vor Ort sind, um den Rettungskräften Informationen für den Rettungseinsatz wie Vorerkrankungen, regelhafte Medikamenteneinnahme oder Allergien und Unverträglichkeiten mitzuteilen. Im schlimmsten Fall kann dies zu Behandlungsfehlern führen und eine rechtzeitige lebensrettende Behandlung verhindern.

Die CDU-Fraktion Altona hat sich mit einer Initiative in der Bezirksversammlung erfolgreich für eine Lösung eingesetzt: Die sogenannte „Notfalldose“ ist ein standardisiertesVerfahren, das Rettungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt ist. Es handelt sich hierbei um einen Behälter, in dem alle wichtigen Informationen für Rettungskräfte zu finden sind. Diese wird in der Kühlschranktür gelagert, ein Aufkleber an der Innenseite der Haustür sowie an der Kühlschranktür außen zeigt den Rettungskräften, dass eine Notfalldose mit allen medizinischen wichtigen Informationen bereitsteht.

Vielerorts in Deutschland wird die Dose beworben und steht in Hilfseinrichtungen sowie Kunden der Grundsicherung kostenfrei zur Verfügung. In Hamburg ist das Prinzip weitgehend unbekannt. Der Antrag der CDU-Fraktion Altona sorgt dafür, dass sich dies nun ändert: Mit einer Informationskampagne und der Ausgabe kostenloser Notfalldosen über die Grundsicherungsämter soll die Dose auch in Hamburg für Sicherheit im Alter sorgen.

„Alle zuständigen Stellen und die betroffenen Hamburgerinnen und Hamburger müssen künftig über die Funktion der Notfalldose Bescheid wissen – ganz unabhängig vom finanziellen Hintergrund. Insbesondere in Zeiten der Vereinsamung kann die Dose wichtigeInformationen für den Rettungseinsatz und dieWeiterbehandlung bereithalten und so Leben retten. Leipzig, Dresden und andere deutsche Städte machen es uns vor. Nun muss die Notfalldose endlich auch in Hamburg großflächig zum Einsatz kommen und leicht zu erhalten sein – hierfür haben wir uns mit unserem Antrag erfolgreich eingesetzt“, erklärt Gabriele von Stritzky, sozialpolitische Sprecherin der Altonaer CDU-Fraktion.

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