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Klimaentscheid gegen Jugendsport

Manchmal zeigt sich politische Schieflage besonders deutlich an scheinbar kleinen Entscheidungen. In Altona erleben wir gerade ein solches Beispiel: Die ersten praktischen „Umsetzungen“ des Klimaentscheids richten sich ausgerechnet gegen den Jugendsport – und zwar nach Vorstellung von Volt und DIE LINKE.

 

Der Klimaentscheid als Hebel – gegen eine Sportanlage

Der Antrag von Volt und DIE LINKE zur Sportanlage Baurstraße liest sich wie ein Musterbeispiel dafür, wie man Klimaschutz missverstehen kann. Statt realistische Maßnahmen zu fordern, soll ein Bebauungsplan ausgehebelt werden, der seit Jahren festlegt, dass Stellplätze an der Sportanlage zu errichten sind. Diese Stellplätze sind nicht irgendeine Komfortfrage, sondern Voraussetzung dafür, dass der Spielbetrieb der größten Sportanlage des Hamburger Westens überhaupt funktionieren kann – mit Vereinen, Mannschaften und Gästen weit über Hamburg hinaus.

Doch Volt und DIE LINKE erklären kurzerhand: Klimaschutz gehe vor.

Vor der Sportinfrastruktur.

Vor den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen.

Vor der Funktionsfähigkeit eines zentralen Sportstandorts.

Dass der Bebauungsplan gilt, dass die Stellplätze rechtlich vorgesehen sind und dass der Verein auf sie angewiesen ist – all das wird ignoriert. Stattdessen wird ein privates Parkhaus ins Spiel gebracht, das weder vertraglich gesichert noch praktisch nutzbar ist. Hauptsache, man kann sich auf dem Papier klimafreundlich geben.

 

Die Bezirksversammlung hat klar entschieden

Aufgrund des großen Einsatzes der CDU-Bezirksfraktion hat die große Mehrheit der Bezirksversammlung den Antrag von Volt und DIE LINKE abgelehnt – und das aus gutem Grund. Klimaschutz darf nicht zur Blockadepolitik werden. Und er darf erst recht nicht dazu führen, dass funktionierende Strukturen des Jugendsports geschwächt werden.

 

Ein Irrweg, der beendet werden muss

Der Fall Baurstraße zeigt exemplarisch, wohin der Klimaentscheid führt, wenn er ohne Realitätsbezug interpretiert wird:

zu Symbolpolitik, zu Fehlanreizen – und im schlimmsten Fall zu echtem Schaden.

Klimaschutz braucht Verstand, nicht Verhinderung.

Und Jugendsport braucht Unterstützung, nicht ideologische Experimente.

 

Foto: pixabay/PlaygroundDraws

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