Lurup, Bahrenfeld und Osdorf sind in Bezug auf Corona-Testzentren stark unterversorgt, obwohl dort die Inzidenzzahlen besonders hoch sind. Deshalb hatte die Bezirksversammlung Altona im März auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, dass vor Ort vermehrt Testzentren einzurichten sind. Anstatt die Test-Infrastruktur nun wie beschlossen zügig auszubauen, schickt die Sozialbehörde nur ein „Info-Mobil“ (nicht ein „Impfo-Mobil“), das am 30. April am Osdorfer Born zu Besuch sein wird. 

„Ein Info-Mobil-Besuch ist eindeutig zu wenig! Es mangelt bei uns ja nicht an Informationen, sondern an Testzentren. Die Ansteckungszahlen sind in diesen Stadtteilen hoch, wo Menschen auf engem Raum zusammenleben und in Berufen arbeiten, die kein Home-Office ermöglichen. Wir fordern deshalb weiter dringend einen zügigen Ausbau der Corona-Testzentren in Lurup, Bahrenfeld und Osdorf“, erklärt Kaja Steffens, Wahlkreisabgeordnete für Lurup der CDU-Fraktion Altona und studierte Medizinerin.

Verschärft wird der Bedarf vor Ort durch die neuen Richtlinien des Robert Koch-InstitutsSie empfehlen, dass alle Corona-Infizierten eine 14-tägige Isolierungsdauer und eine abschließende Testung vor Beendigung der Quarantäne durchzuführen haben. „Das bedeutet, dass in allen Stadtteilen, vordringlich in den Corona-Hotspots, genügend Testzentren vorhanden sein müssen, um zu verhindern, dass potentiell weiterhin ansteckende Corona-Infizierte weite Strecken zurücklegen müssen.“

210423_Wir_brauchen_Testzentren_kein_Corona-Infomobil.pdf

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