Pressemitteilung der CDU Bezirksfraktion Altona

Familienfreundlichste Stadt? So hieß das Versprechen des Scholz-Senates und man ließ sich für kostenlose Kita und Ganztagsbetreuung an Schulen feiern, gleichzeitig kurbelte man den Wohnungsbau entschlossen an. Das erwünschte Ergebnis steigender Zuzüge und Geburtenzahlen ist in Altona heute erfüllt und das ist gut so!

Leider zeigt eine gleichzeitig mangelhafte Schulentwicklungsplanung die Kehrseite dieser Politik und wird den Familien nun schmerzhaft klar: es fehlt an Schulplätzen! Die neuesten Ankündigungen der Schulbehörde für die Verdoppelung der Schülerzahl an der Max-Brauer-Grundschule und die Aufstockung etlicher weiterer Schulen zeigen, was der Preis ist: die Schüler werden sich durch Verdichtung auf engstem Raum drängeln müssen.

Die CDU-Fraktion Altona hat sich dazu seit Jahren kritisch eingelassen, aber am Tisch des Senates fand dies kein Gehör. Pläne für Wohnungsbau wurden von allen Fachbehörden durchgewunken und die Frage, nach ausreichenden Schulplätzen, auf die lange Bank geschoben. Eine demokratisch flankierte Schulentwicklungsplanung, bei der die Gremien der Schulen und die Kommunalpolitik beteiligt werden, wurde seit 2012 ausgesetzt.
Das rächt sich nun und die Altonaer Eltern setzen sich zur Wehr!

Die CDU Altona steht, wie in den vergangenen Jahren auch, weiterhin an der Seite der Familien und fordert in ihrem vorliegenden Antrag für die Bezirksversammlung am Donnerstag den 28. Februar eine mutige Initiative für Schulbau im Altonaer Kerngebiet mit konkreten Vorschlägen.

Dazu Dr. Kaja Steffens, bildungspolitische Sprecherin: „Was gestern versäumt wurde, darf nicht morgen zu Lasten der Kleinsten gehen. Die Kinder sind die Zukunft unserer Stadt. Sie brauchen ausreichend Platz in den Schulen um zu lernen, zu spielen und in der Gemeinschaft groß zu werden und an ihr zu wachsen. Darum lehnen wir die aktuellen Planungen zur höchstmöglichen Verdichtung der Schülerzahlen an Schulen wie der Max-Brauer-Schule ab.“

In der Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses der Bezirksversammlung Altona haben Vertreter der Schulbehörde am 18. Februar bisher nur ihre Planungen verteidigt und keinerlei Zeichen des Einlenkens gezeigt. Dagegen formiert sich zahlreicher Protest. 

Steffens weiter: „Der Stau in den Schulen wird sich in absehbarer Zeit auch auf die weiterführenden Schulen ausdehnen. Ordentliches Regieren geht so nicht! Wir fordern daher eine tragfähige Planung der Schulen für Altona ein, die auch die weiterführenden Schulen einschließt. Wir machen dazu konkrete Vorschläge und die Elternräte zeigen sich in der Sache ebenfalls kooperationsbereit. Der Senat muss nun umgehend liefern, die Zeit für unsere Kinder tickt.“

Antrag-20-5658-Kinder-und-Jugendliche-brauchen-Platz-zum-Lernen-und-Spielen.pdf

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