Erneuter CDU-Antrag

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Der Sachverhalt verlangt Hartnäckigkeit: In der Ruhrstraße ist der einzige Störfallbetrieb Altonas ansässig, die dort vorhandene Chlorgasabfüll- und -umfüllgroßanlage stellt im Störfall ein erhebliches Gefahrenpotenzial für 10.000 Bürgerinnen und Bürger in Altona und Eimsbüttel dar. Bereits 2018 hatte sich die Altonaer Bezirksversammlung erfolglos bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen dafür eingesetzt, den Störfallbetrieb zu verlagern.

Nun spitzt sich die Lage zu: Neben den Nutzungsverdichtungen in Bahrenfeld (westlich des Deckels, Kleingartenüberbauungen mit Wohnungen) und Diebsdeich (Bahnhofsquartier), kommt es nun auch auf den benachbarten Flächen der Müllabfuhr Stellinger Moor zu erheblichen baulichen Verdichtungen – alle Baumaßnahmen finden knapp außerhalb des 500- Meter-Schutzradius statt. Die Altonaer CDU-Fraktion setzt sich in der kommenden Bezirksversammlung erneut mit einem Antrag für eine Verlagerung des Störfallbetriebs ein.

„Es gibt keinen Grund, die Gefahr zu verharmlosen. Die benachbarten Flächen verdichten sich immer weiter. Auch die Evangelische Kirche zieht in Erwägung, mittelfristig die drei Friedhöfe Diebsteich, Holstenkamp und Bornkampsweg aufzugeben und teilweise für den Wohnungsbau nutzbar zu machen – sie alle liegen in der Störfallgegend. Es ist nun wirklich Zeit zu handeln und für Sicherheit zu sorgen, bevor etwas passiert! Wir fordern deshalb die zuständigen Behörden auf, hierüber mit dem Grundeigentümer und Betriebsinhaber zu verhandeln“, erklärt Fraktionschef Sven Hielscher.

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