Das Bürgerbeteiligungsgremium am Osdorfer Born, die „Borner Runde“ ruft zur Demo gegen die unsinnige Busbeschleunigung des SPD-Senates auf! Erstmalig werden daher die Borner am Dienstag, den 6. Mai um 17 Uhr an der Bornheide vor dem Born Center gegen die Busbeschleunigungsplanungen lautstark demonstrieren. Dieser Bürgerprotest soll solange fortgesetzt werden, bis die überflüssigen Planungen vom SPD-Senat gestoppt werden.

Die Osdorfer CDU-Bezirksabgeordneten Dr. Kaja Steffens und Tim Schmuckall begrüßen diesen Schritt und werden die Borner auch hierbei unterstützen.

Die Bezirkspolitiker sind sich einig: „Die Busbeschleunigung des SPD-Senates entlang der Bornheide ist absolute Geldverschwendung und steht diametral den Vorstellungen der Anwohner für die Bornheide entgegen. Eine Bürgerbeteiligung hat von Anfang an nicht stattgefunden, daher ist die Ablehnung der Borner nicht überraschend. Mehrere Anträge der CDU auf eine umfassende Bürgerbeteiligung mit einer Planungswerkstatt wurden von SPD und Grünen in Altona immer abgelehnt. Daher unterstützen wir den Demoaufruf der Borner Runde, damit die Behörde endlich einlenkt, die bisherigen Planungen einstampft und eine echte Bürgerbeteiligung stattfinden kann.“

Hintergrund

Nach Monaten der Senats-Planungen für die Umsetzung des Busbeschleunigungsprogramms sind die Anwohner am Osdorfer Born erzürnt über die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Fachbehörden.

Weder Bürger-Kritik in den entsprechenden Ausschüssen der Bezirksversammlung, noch Gespräche mit Senatoren vor Ort oder Protest-Briefe an den Bürgermeister haben bisher bewirken können, was die Borner fordern: einen sofortigen Stopp der Umsetzung des unsinnigen Busbeschleunigungsprogramms an der Bornheide und stattdessen die Einrichtung einer Planungswerkstatt für die integrierte Planung einer attraktiven Quartiersmitte.

Geplant und mittlerweile schlussverschickt ist der umfangreiche Umbau dreier Bushaltestellen entlang der Bornheide für 1.8 Millionen Euro. Dafür müssen viele Parkplätze und Bäume gefällt werden, der Straßenverlauf wird faktisch wieder auf vier Fahrspuren verbreitert. Gleichzeitig kann ein angrenzendes Gewerbegebiet zukünftig nicht mehr aus der Bornheide mit LKWs erreicht werden.

Der Schwerlastverkehr kann dann nur noch über bisher verkehrsberuhigte Wohnstraßen das Gewerbegebiet anfahren. Aus diesem Grund hat das Bezirksamt Altona in einer Stellungnahme an die Fachbehörde die gleichlautende Erstverschickung als Planung mit „erheblichen Defiziten“ bezeichnet. Die Kritik wurde von der Fachbehörde verworfen.

Die Borner fordern u.a. eine Verkleinerung des Straßenquerschnittes und eine bessere Erreichbarkeit des neuen Bürgerhauses Bornheide.

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