Verkehrschaos vorprogrammiert: Ab 2021 ist der Bau einer Fernwärmeleitung durch Altona geplant. Das Projekt startet parallel zu Großbauprojekten im Bezirk. CDU-Fraktion fordert unterirdischen Rohrvortrieb, Maßnahmen zur Verkürzung der Gesamtbauzeit und detailliertes Konzept zur Koordination aller geplanten Großbaumaßnahmen.

Altona stehen harte Zeiten bevor: Der Bau des geplanten Deckels über die A7 ist ein Mega-Projekt, hinzu kommen die Sanierung der Elbchaussee, die Umsetzung geplanter Velorouten und die ohnehin notwendige Straßeninstandsetzung. Nun wird es ein weiteres Großprojekt geben: Im Jahr 2021 startet der Bau einer Fernwärmetrasse durch Altona, der mindestens zwei Jahre dauern und industrielle Abwärme aus dem Süden Hamburgs unter der Elbe bis nach Stellingen leiten soll. Der Bau ist in offener Bauweise im öffentlichen Straßenraum geplant.

„Schon heute ist zu den Hauptverkehrszeiten kein Durchkommen mehr in Altona. Liegt dann noch eine Verkehrsstörung im Elbtunnel vor, breitet sich der Verkehr wie ein zäher Brei über alle anliegenden Stadtteile aus. Eine weitere Dauerbauerstelle in der Parkstraße mit offenen Gräben und abschnittweisen Straßensperrungen wird das Chaos noch vergrößern. Die Belastungen für alle Anwohner zwischen Jenischpark und Altona-Altstadt werden langsam, aber sicher unerträglich“, so Anke Frieling, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Altona.

Vor diesem Hintergrund wird die CDU Altona in der heutigen Bezirksversammlung fordern, dass die Rohrverlegung für die Fernwärmetrasse wo immer möglich durch unterirdischen Rohrvortrieb in geschlossener Bauweise vorgenommen werden soll, um die Belastungen für die Anwohner und den allgemeinen Verkehrsfluss so gering wie möglich zu halten.

Darüber hinaus sollen alle verfügbaren Maßnahmen zur Verkürzung der Gesamtbauzeit der Fernwärmetrasse getroffen und ein detailliertes Konzept zur Koordination aller geplanten Großbaumaßnahmen in der Zeit von 2020 bis 2025 erarbeitet werden.

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