30.05.2022 – Erfolgreicher Antrag der CDU-Bezirksfraktion Altona

Hamburg wächst, in den neuen Quartieren braucht es bei zunehmender Verdichtung ausreichend Sportflächen – insbesondere in Großprojekten wie der Science City. Die Bezirksversammlung Altona hatte deshalb die Planungsbehörden aufgefordert, für das Großprojekt rechtzeitig Bedarfsuntersuchungen erstellen zu lassen und entsprechende Haushaltsmittel vorzusehen.

Der Hamburger Sportbund (HSB) legte in der Folge eine Sportflächenbedarfsanalyse Science City vor, die fachlich ungenügend und nicht zukunftsweisend ist: Vorhandene Sportanlagen sind bereits an der Grenze ihrer Auslastung und werden in der Analyse als „Zusatzangebote“ für über 10.000 Neubürgerinnen und -bürger angegeben. Neue Sportangebotsflächen stehen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung, eine neue Schwimmhalle ist nicht finanziert.

Die CDU Altona hat sich in der gestrigen Bezirksversammlung erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Planungsbehörden sich vom bisherigen Sportflächenkonzept des HSB verabschieden und eine Neuauflage durch das Sportamt unter Einbeziehung der örtlichen Sportvereine und des Hamburger Fußball-Verband e.V. vornehmen. Insbesondere neue Flächen für den Sport im Plangebiet der Trabrennbahnbebauung und der Kleingartenvereins-Anlagen am Schulgartenweg (Deckelverwertungsflächen) östlich August-Kirch-Straße sollen gesichert werden. 

Hierzu erklärt Sven Hielscher, Chef der CDU-Fraktion Altona„Die aktuelle Situation wirft ein Schlaglicht auf die seit Jahrzehnten absolut unzureichende Vertretung des Sports in Hamburg durch die Sportinstitution HSB. Es ist jetzt zwingend notwendig, dass der Sport einen höheren und realisierbaren Stellenwert im Plangebiet Science City bekommt. Zukunftsgerichtete Quartiersplanung hört nicht beim Wohnen auf, sondern muss mit diversen Wohnfolgeeinrichtungen einhergehen, dazu gehören auch Bewegungsflächen und Sport! Die Flächenvorschläge des HSB sind unrealistisch, weil sie für andere Nutzungen vorgesehen sind. Die Stadt muss den Mut haben, auf den ca. 30 ha. Neubauflächen Trabrennbahn und nordöstliche Kleingartenanlagen nicht nur quantitativen Wohnungsbau zu betreiben, sondern den Menschen auch Flächen für Freizeit und Bewegung bieten!“

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