Die Bezirksversammlung Altona hat die Charta in Ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit die unterstützt

In fünf Leitsätzen formuliert die oben genannte Charta das Recht eines jeden Menschen auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen.

Voraussetzung dafür sind gesellschaftspolitische Herausforderungen an Ethik, Recht und öffentliche Kommunikation, die Würdigung der Bedürfnisse der Betroffenen und deren Forderungen an die Versorgungsstrukturen, Forderungen an die Aus- und Weiterbildung der hauptberuflichen und insbesondere der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im stationären und ambulanten Bereich, die Berücksichtigung der Entwicklungsperspektiven der Forschung und der Einsatz für die notwendige internationale Vernetzung von Organisationen, Forschungseinrichtungen und anderen im Bereich der Palliativversorgung tätigen.

Die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Mit Hilfe der Charta kann sie gemeistert werden. Mit der Unterzeichnung der Charta lässt sich ein stärkeres Bewusstsein für die Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativarbeit in der Politik, den Trägern des Gesundheitswesens und der Gesellschaft schaffen.

Dazu Andreas Grutzeck, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion:

„Mit der Unterzeichnung der Charta wollen wir zum einen die wichtige Arbeit aller in der Sterbebegleitung tätigen Menschen ehren und vielleicht andere motivieren sich auf diesem Gebiet ehrenamtlich zu engagieren. Zum anderen wollen wir einen Beitrag leisten um das Thema Sterben ein Stück weiter zu enttabuisieren einfach in dem darüber gesprochen wird.“

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