Der rot-grüne Senat beabsichtigt, den bisher 4-spurigen Tempo-60-Abschnitt des Rugenfeldes zwischen Rugenbarg und Osdorfer auf 2 Fahrspuren zu verengen. Gleichzeitig soll der Fahrradweg auf die Straße verlegt werden.

Die Straße Rugenfeld ist ein wichtiges Teilstück des Ring 3 und dient unter anderem der Abwicklung der Arenen-Verkehre. Während die Straße jeden Tag von rund 22.300 Autos genutzt wird, ist die aktuelle Anzahl der Fahrrad- und Fußgängerverkehre so gering, dass sie der Behörde nicht einmal bekannt sind.

Dazu erklärt Tim Schmuckall, verkehrspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Altona:

„Die vom rot-grünen Senat geplante Umwandlung des Ringes 3 in eine Fahrradstraße ist absurd und geht an der Verkehrsrealität vollkommen vorbei. Hauptverkehrsstraßen müssen leistungsfähig bleiben. Ansonsten drohen die Verkehre auf die angrenzenden Wohngebiete auszuweichen. Das ist den Menschen vor Ort nicht zuzumuten. Bei den vorherrschenden Verkehrsverhältnissen auf dem Rugenfeld macht es absolut keinen Sinn die Prioritäten jetzt auf den Fahrradverkehr zu setzten. Es wäre sehr schön, wenn sich die Verkehrsbehörde erstmal über die Zustände vor Ort informieren würde, anstatt vollständig an den tatsächlichen Verkehrsverhältnissen vorbei zu regieren. Deshalb fordern wir den Senat gemeinsam mit der SPD-Altona auf, seine unsinnigen Pläne zu beerdigen und den Rugenfeld als leistungsfähige Hauptverkehrsstraße zu erhalten.“

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